"Wolfgang Frankenstein"


5.5.1918 in Berlin geboren

1926/29 Zeichenunterricht bei Pual Kuhfuszlig;

1933/37 Abendstudium an der Kunstgewerbeschule in Berlin-Charlottenburg bei Max Kaus

1939 wird seine Bewerbung an der Kunsthochschule Berlin aus rassistischen Gründen abgelehnt


Wolfgang Frankenstein

Vogel und Käfig, 1947

Wolfgang Frankenstein

Hahn im Morgengrauen, 1949

Wolfgang Frankenstein

Später Gast, 1947

Wolfgang Frankenstein

Der Seestern, 1945


1939/41 Kriegsdienst; Entlassung als "wehrunwürdig"

1941/42 Studium an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin bei Max Kaus

1942 Studienverbot und Verbot künstlerischer Tätigkeit

1943 Verschleppung des Vaters in das KZ Sachsenhausen

1944 Gestellungsbefehl zum Arbeitslager der "Oraginastion Todt", daraufhin Selbstmordversuch und Einlieferung in die Nervenheilanstalt Berlin-Nikolassee; dort bis Kriegsende

1945/62 Freischaffender Künstler

1946/50 Mitarbeit an verschiedenen Kulturzeitschriften: ATHENA (F. Hellwag, A. Hentzen), DER RUF (Alfred Andersch), DIE QUELLE (Alfred Döblin) und Mitwirkung in dem Künstlerkreis der Galerie Gerd Rosen, Berlin (Heldt, Camaro, Trökes, Uhlmann, Mac Zimmermann u.a.)

1948 Mitbegründer, Mitautor und Mitakteur des Künstlerkabaretts DIE BADEWANN (mit Hübner, Klünner, Katja Meirowski, Margot Schmidt, Camaro, Grzimek, Uhlmann u.a.)

1947 und 1949 Einzelausstellungen in der Galerie Rosen

1948/51 Künstlerischer Leiter der Galerie Gerd Rosen


Wolfgang Frankenstein

Versunkene Schiffe, 1949

Wolfgang Frankenstein

Paar II, 1946

Wolfgang Frankenstein

Vogel im Käfig, 1947

Wolfgang Frankenstein

Zeichen P, 1949

Wolfgang Frankenstein

Stufen und Rohre, 1946

Wolfgang Frankenstein

Sphärische Landschaft, 1945

Wolfgang Frankenstein

Der Diamant, 1947

Wolfgang Frankenstein

Flucht der Tiere, 1946

Wolfgang Frankenstein

Umgefallene Flasche, 1949


1952/55 Aspirantur an der Akademie der Künste bei Heinrich Ehmsen

1951-53 Ausgestaltung eines Kulturhauses in Erkner gemeinsam mit Gerhard Moll, Waldemar Grzimek und Erich Reusch

1953 Studienreise durch Italien mit W. Grzimek

1953 Übersiedlung nach Ost-Berlin

1954 Eheschließung mit Margot Schmidt, 2 Söhne

1962 Berufung als Professor für künstlerische Gestaltung an die Universität Greifswald

1968/83 Leiter des Instituts für Kunsterziehung an der Humboldt-Universität zu Berlin

1970 und 1974 Studienreisen in Länder Lateinamerikas

1977 Promotion

1980 Habilitation

seit 1979 Ehrenpräsident der Associacion d Art Plastique in der UNESCO

1986/87 Spanienreise

1986 Gestaltung eines Zyklus von 18 Wandbildern auf Keramik-Fliesen, gemeinsam mit Hartmut Hornung

6.3.2010 gestorben in Berlin